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K.O.cktail? Infos über K.O.-Tropfen
K.O. Tropfen - schon mal gehört?
Es geht durch die Zeitungen und auch durch das Fernsehen "Frau mit K.O.-Tropfen betäubt und vergewaltigt" - und bestimmt hast auch du schon mal mit Freundinnen oder Klassenkameradinnen über die K.O.-Tropfen gesprochen.
Dabei handelt es sich bei dieser Droge nicht um etwas Neues. In der Drogenszene sind diese Tropfen auch als "Liquid Ecstasy" bekannt.
Nun, dass diese Drogen gefährlich sind, darüber brauchen wir wohl nicht zu diskutieren. Wir möchten dir an dieser Stelle aber noch mal deutlich machen, wie unberechenbar diese Tropfen sind. Sie werden oft bei Sexualstraftaten (Vergewaltigungen) benutzt, um die Opfer zu betäuben und wehrlos zu machen.
Die Tropfen sind farb- und geruchlos und haben nur einen leicht salzigen Geschmack. In Getränken oder im Essen sind sie nicht herauszuschmecken. Deshalb ist es so einfach, die K.O.-Tropfen auf Partys, in Discotheken oder in Kneipen in offen stehende Getränke zu mischen. Die Täter können dir fremd sein, aber auch Leute aus deinem Freundes- und Bekanntenkreis kommen in Betracht.
Was kann durch K.O. Tropfen passieren?
Nach der Einnahme von K.O.-Tropfen merken betroffene Mädchen meistens nur, dass ihnen schwindelig und übel wird - so als ob sie zuviel Alkohol getrunken hätten. Für Freundinnen und andere Außenstehende wird zunächst nicht deutlich, was mit dem betroffenen Mädchen genau passiert, da sie noch normal reden und sich normal bewegen kann. Das Mädchen kann zu diesem Zeitpunkt jedoch schon einen "Blackout" haben und ist willenlos und leicht manipulierbar. Der Täter hat nun noch genug Zeit, das Mädchen an einen anderen Ort zu führen, bevor es bewusstlos wird.
Nach dem Erwachen aus der Bewusstlosigkeit haben die Opfer gar keine Erinnerung an das, was passiert ist. Somit ist es meist sehr schwierig die Täter zu belangen, gerade auch, weil die K.O.-Tropfen nur für kurze Zeit im Blut und Urin nachgewiesen werden können.
Je nach Dosierung der K.O.-Tropfen kann die Wirkung auf die Opfer sehr unterschiedlich sein. Es kann anregen, einschläfern, betäuben, sexuell stimulieren, Ängste auslösen oder auch das Gedächtnis trüben. Eine geringe Überdosierung dieser Tropfen kann schon zum Tode führen.
Die betroffenen Mädchen wachen häufig an fremden Orten auf und haben keinerlei Erinnerung, wie sie dort hingekommen sind. Zurück bleibt ein komisches Gefühl, dass etwas Seltsames passiert ist oder sie spüren, dass es zu einer Vergewaltigung gekommen ist. Aus Angst, dass man ihnen nicht glaubt oder ihnen vorgeworfen wird, dass sie betrunken waren, sagen sie jedoch niemandem etwas.
Was du tun kannst
Wichtig ist, dass dir oder deinen Freundinnen so etwas nicht passiert. Beachte bitte deshalb folgende Regeln:
- Lass dein Glas niemals unbeobachtet.
- Nimm kein offenes Getränk von Leuten an, die du nicht kennst.
- Wenn du mit Freundinnen ausgehst, dann geht auch zusammen wieder nach Hause.
- Zögere nicht, die Disco oder Feier zu verlassen, wenn du dich dort nicht sicher fühlst.
- Wende dich an Personal oder Freundinnen, wenn dir beim Feiern plötzlich übel, schwindelig oder dämmerig wird.
- Suche sofort einen Arzt auf, wenn du das Gefühl hast, dass dir K.O.-Tropfen verabreicht wurden.
Wenn du weitere Fragen hast, wende dich an uns - wir unterstützen dich gerne.

Belästigung per Handy und im Internet
Über das Handy und das Internet kannst du gut mit deinen Bekannten, Freunden oder Verwandten in Kontakt bleiben. Lernst du manchmal auch über das Chatten neue Leute kennen?
Dabei kann es passieren, dass dir bekannte oder fremde Leute unangenehme Sachen schreiben oder sich bei dir melden, obwohl du ihnen mitgeteilt hast, dass du das nicht möchtest.
Zum Beispiel, wenn
- ein Junge aus deiner Klasse dir ständig SMS schickt, du das nicht möchtest und ihm das auch schon mitgeteilt hast.
- du beim Chatten jemanden kennen lernst, der dich auffordert ihm Nacktfotos von dir zu schicken.
- ein Junge dir im Chat von seinen sexuellen Erfahrungen berichtet und dich auffordert ihm deine sexuellen Erlebnisse zu schreiben, dir das aber unangenehm ist.
- jemand dir ständig E-Mails schreibt, obwohl du demjenigen geschrieben hast, dass er das nicht tun soll.
Du musst dir das nicht gefallen lassen!
Wenn dir so etwas oder ähnliches passiert ist, gerade passiert oder du dir um eine Freundin Sorgen machst, die gerade so etwas erlebt hat, kannst du gerne bei uns anrufen, uns eine Email schicken oder in der Sprechzeit einfach vorbeikommen. Vielleicht kannst du auch mit jemand vertrautem, zum Beispiel einer Freundin, deinen Eltern oder einer Lehrerin aus der Schule darüber reden und zusammen nach Lösungen suchen.
Wenn du nicht sicher bist, ob du über das Handy oder das Internet belästigt wirst, kannst du uns gerne fragen!
Sicher durch den Chat!
- Deine persönlichen Daten, wie zum Beispiel deinen richtigen Namen, Adresse, Telefon- und Handynummer, den Namen deiner Schule und andere persönliche Dinge solltest du niemals im Chat angeben!
- Du kannst dir einen Phantasienamen für den Chat ausdenken. Vergebe nicht deinen Nickname oder deine E-Mail-Adresse!
- Sobald du dich mit dem, was dir jemand schreibt nicht mehr wohl fühlst, solltest du den Kontakt abbrechen!
- Verabrede dich nicht auf eigene Faust mit jemanden, den du im Chat kennen gelernt hast! Sprich erst mit deinen Eltern oder einer erwachsenen Person darüber!
- Treff dich niemals mit jemanden, den du im Chat kennen gelernt hast, irgendwo alleine! Such dir eine erwachsene Person, die dich begleitet!
Wenn du zu Dingen aufgefordert wirst, die du nicht möchtest, aber nicht weißt wie du das dem anderen schreiben kannst, dann frag einen Erwachsenen oder auch in einer Beratungsstelle nach Rat!
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Die Beratungen sind vertraulich und erfolgen auf freiwilliger Basis
Wenn Du eine Beratung möchtest, ruf uns bitte an. Du kannst auch eine Mail schreiben oder das
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Beratung für Mädchen in Syke
Manuela Grambart-Fiefeick
Diplom-Sozialpädagogin und Familienberaterin
Bremer Weg 2
28857 Syke
Tel.: 04242/66600
E-Mail:
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